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Juni 2004: |
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Vier Teams sind nach neun Monaten im ersten bundesweiten BBG- Sicherheitsmarathon mit mehr als 1.100 Bergbau-Azubis des ersten Lehrjahrs übrig geblieben: Die K+S - Elektroniker vom Werk Werra, die Azubis von der DSK-Anthrazit aus Ibbenbüren, die gemischte Gruppe vom Bergwerk Ensdorf und der Solvay sowie die Mannschaft von der Wismut… |
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Wer es bis nach Hockenheim geschafft hat, zählt sowieso schon zu den Siegern. Aber jetzt geht es ums Ganze. Sind die bisherigen Leistungen insbesondere nach den vier großen Halbfinalbegegnungen in Dortmund (2 Veranstaltungen), im Saarland und im Erlebnisbergwerk Sondershausen noch steigerungsfähig? Bringen die zusätzlich zu absolvierenden Rettungsübungen nach simulierten Auto- und Motorradunfällen neue Unwägbarkeiten? Reicht die Disziplin der jungen Leute, um ein solch heißes Wochenende durchzustehen? Und was ist mit den Nerven angesichts der gut dotierten Preisgelder, die die Bergbau-Berufsgenossenschaft als Veranstalter unter den besten Teams vergeben wird? |
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„Für uns ist eins klar“, sagt Dr. Günter Levin, der scheidende Chef der Prävention der Bergbau-Berufsgenossenschaft, „egal wie weit einer im Wettbewerb gekommen ist, er hat sich mit der Arbeitssicherheit emotional auseinandergesetzt. Das ist was anderes, als stur den Stoff zu pauken. Er weiß jetzt: Sicherheit gehört von Anfang an dazu, und es kann Spaß machen. Zumindest ist es aufregend.“ |
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Jede Mannschaft hat ihre Farbe: rot, gelb, grün und blau. Die Stühle, auf denen sie sitzen, haben diese Farben. Und ebenso die Schirme der Caps, die sie tragen. Sind die Grünen die Hoffnungsträger? Keiner weiß es. Am späteren Nachmittag, wenn alles vorbei ist, soll es mit Bussen auf den benachbarten Hockenheimring gehen. Abends wird es eine Fußball-EM-Übertragung aus Portugal geben, sonntags das Technik-Museum ins Sinsheim. Aber bis dahin ist noch manche Zitterpartie zu bestehen. |
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Moderator Gregor König macht Tempo. Welche Antwort ist richtig? A, B oder C? Immer wieder. Was ist auf dem nachfolgenden Bild falsch? Welches Team schlägt zuerst auf den Buzzer und erhält so das Recht zu antworten. Team rot, Team gelb, blau oder grün? Ist die Antwort falsch, bekommen die anderen die Punkte gutgeschrieben. Spannung bis zum Ende. Mindestens vier Stunden, Mittagspause nicht mitgerechnet. Hält das einer aus? |
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Irgendwann ist die letzte Frage gestellt. Jubel bricht aus. Die blauen liegen vorn. Die von der Werra, von K+S. 10.000 Euro für das Team. Wenn das kein Gruppenfoto wert ist. Die Betreuer sind aus dem Häuschen – und stolz, freuen sich, dass die harte Vorbereitung reiche Frucht getragen hat. Heute gibt es nur Sieger… |
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Wer hier oben auf dieser Bühne steht, ist Sieger. Das gilt auch für das gemischte Team von der Saar, die roten. Alle anderen waren einen Tick besser, schnell lobt die Jury einen Tagespreis aus: 1.000 Euro für das Team, dass zu den vier besten bundesweit gehört. |
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Aber was ist mit den Ibbenbürernern und den Kollegen von der Wismut? Platz 2, Platz 3? Gleichstand! Ein Stechen? Die Fragen dafür sind schon vorbereitet. Da macht der weitsichtige Vorschlag die Runde, die Plätze 2 und 3 und die zugehörige Gewinnsumme zu teilen. Gelb und grün stimmen zu, die Jury belohnt so viel Besonnenheit, legt 500 Euro drauf, und jeder geht mit 4.000 Euro nach Hause. „ Sicherheit gehört von Anfang an dazu.“ Die jungen Leute im Bergbau haben an der Richtigkeit dieses Slogans keinen Zweifel. |
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Die Auszubildenden des ersten Lehrjahres der DSK/Anthrazit Ibbenbüren GmbH. Sie erhielten nach Preisteilung 4.000 Euro Sicherheitsprämie von der BBG. |
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Unbestechlich: Hier entscheidet sich, welches Team gewinnt. |
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Das Team rot – Bergwerk Ensdorf / Solvay belegte damals Platz 4 und erhielt 100 Euro zum Trost. |
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Gruppenbild mit Dame: die Azubis von der Wismut teilen sich Platzierung und Gewinn mit den Ibbenbürenern und fuhren mit 4.000 Euro heim. |
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„Sicherheit gehört von Anfang an dazu“: BBG-Sicherheitschef Dr. Günter Levin und RTL-Moderator Gregor König sprechen über die Bedeutung des Wettbewerbs-Slogans gerade für junge Menschen. |
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2004: Die Besten von allen: das Team blau - die K+S - Elektroniker vom Werk Werra erreichten Platz 1 und erhielten 10.000 Euro von der Bergbau-Berufsgenossenschaft. |















